Mittwoch, September 17, 2014

Es ist süss.
Es ist schön.
Es ist bitter.
Es ist schwer.
Es ist leicht.
Es ist seicht.
Tief.
Hoch.
Weiter hinaus.

Es ist auch einfach mal so.

Und das wäre das Beste.
Einfach SO sein.
Nichts Anderes, das ist, als nur das SO.

Ich meine damit den Moment.

Derjenige Moment, der grad da ist und mich/dich umgibt.
Nur dieses Erleben des grad jetzt Geschehens.

Der Punkt. Der Moment. Das unmittelbare Sein.

Ohne nach vorn oder hinten zu schauen.
Nur den Geschmack des NUN auf der Zunge zu spüren.

SEIN im MOMENT


Und den dann bis zum Grunde auskosten oder verlängern

durch eigenes Hinzutun.
Eher passiv als aktiv.
Ganz sanft, ohne die Blase des grade Seins zu durchstechen.
Für eine Weile in nur einer Blase sein.

Vielleicht schon die nächste Seins-Blase kommen sehen

und sich darauf freuen, denn ist doch eine Blase des Erlebens
mit der anderen verbunden.

Donnerstag, August 07, 2014

Montag, Juni 30, 2014

Es gibt einen einfachen Weg Buddha zu werden: Tue nichts Schlechtes, halte nicht an Leben-und-Tod fest, habe tiefes Mitgefühl mit allem Lebenden, respektiere die über dir und nimm dich der unter dir an, hege gegen nichts Abscheu, berge keine Wünsche in deinem Herz, trage dich nicht mit Gedanken und mache dir keine Sorgen. Das nennt man einen Buddha. Suche nach nichts anderem.

Shōbōgenzō Shōji

Das einfach würd Ich mal streichen,
denn es ist nicht so einfach, wie es da steht.

Trage dich nicht mit Gedanken!
Leider denkt der Mensch fast jeden Augenblick 
und das in Massen.
Sich gedankenfrei zu machen, daran muss mensch
sich erst einmal gewöhnen.
Wie soll das gehen?
Gedanken ausschalten? Off/On? Geht nicht!
Die Gedanken beobachten mit *sati*.
Und dann sehen, wie sie kommen. Von mir
aus auch, Woher sie kommen. Ad acta legen,
was wirklich überflüssiges Gedankengut ist. usf.

Anders wird es nicht gehen, als sich langsam
dem Nicht Denken anzunähern.
Es wird dann noch Nicht-Denken sein.
Was das nun wohl ist ....
Ganz ohne Denken wird es nicht gehen
auf der konventionellen Ebene.
Geht nicht!

Mittwoch, Mai 14, 2014


INTO THE VOID

Die erfahrbare Leerheit ist nicht leer, sondern voller Glücksgefühle


Freitag, Mai 09, 2014


(M. N. I 109)
„Mönch, wenn man sich an dem, was einem zum Op-fer von Konzepten macht, die durch die ausufernde Tendenz [des Geistes] charakterisiert sind, weder er-freut, noch dies billigt, noch daran anhaftet, dann ist genau dies das Ende der Neigungen zum Anhaften, das Ende von Ansichten, Stolz, Unwissenheit und Daseins-gier. Genau dies bedeutet das Ende vom Ergreifen des Stockes, der Waffen, des Streitens, des Anklagens, der Verleumdung und des Lügens. Eben hier werden diese unheilsamen Zustände restlos aufgehoben.“

Donnerstag, Mai 08, 2014

Out of the womb of sightless night
Rang out a word of healing strong,
And put to flight the evil throng
That stood betwixt the eye and light.

Where lies, friend, the golden mean ?         In giving up.
Where's the heart forever clean?                In giving up
Where is life at its best seen ?                    In giving up .
Where reaches one Peace Serene ?           In giving up
When does one always see things clear ?   In giving up
When is one to all beings dear ?                In giving up
When does one wipe away all fear ?         In giving up
When does one to Truth adhere?              In giving up

How does one give full measure ?             By giving up
How, end poverty's pressure ?                  By giving up
How, come to rarest treasure?                  By giving up
How, know the purest pleasure ?              By giving up

Why on self a tight hand keep ?               For giving up
Why the heart in culture steep ?               For giving up
Why turn on to wisdom deep?                 For giving up
Why care not to sow or reap ?                For giving up

Von Bikkhu Soma
Laaaaaaangeweile

Diese Langeweile fühlt sich allerdings anders an, denn es ist Aktivität vorhanden.
Die übliche Langeweile besteht aus Trägheit und ist frei von Gedanken .

Ausserdem mag ich keine grossartigen Essays über Dies und Das .
Auch wenn ich selber gern und ausführlich schreibe .
Mmmmmhh...
Ist es Neid über das viele "Wissen" Anderer oder was ist das nu ?
Ich mag es auch nicht, wenn einfach aus dem ganzen Fundus an Worten und Gelesenem
dann eine quasi eigene Meinung und Ansicht zusammengeschustert wird .

Aufgrund von eigenen Erfahrungen zu berichten und zu schreiben und dann auch
anderes Material, das passend ist und untermauernd wirkt, find ich ok .

Ausserdem fehlt mir die Konzentration oder ist es eher einfach das nachvollziehbare
Desinteresse sich in den ewigen Kreislauf von Meinung und Gegenmeinungen einzuklinken ?

Eher das Zweite, denn das fühlt sich besser an ..

Ade .. tu Dir selbst nicht weh .
Es lohnt sich nicht .

Schon der einsam durch den Wald stapfende Elefant weiss wohl darum,
wie gut es ist, allein und abgeschieden zu sein . Es ist dann allerdings keinerlei
Reflektionsmaterial in Form anderer Elefanten da .
Nur Selbstkontempation mit sich Selber ist dann möglich und das kann
auch danebengehen .


Dienstag, Mai 06, 2014

Ich ging auf den Jahrmarkt .
Auf die Kirmes mit all ihren Buden und Fahrgeschäften .
Lärm, Buntheit und viele Menschen .
Alles das traf meine Sinne .
Das Riesenrad, dass hoch mich in die Lüfte trug .
Das Karusell, dass mich umherwirbelte .
Es gab Buden voller Naschwerk  und Losbuden,
an denen ich mein Glück probieren könnte .
All das Metaphern für Situationen, die mich im Leben antreffen .

Das Riesenrad und das Karusell steht für Sinnesrausch.
Wirbeln .. hoch in die Lüfte .. ein Freudentaumel und ein Aufschrei des "Entzückens" .
Freude . All zu weltliche .

Die Buden voller Naschwerk steht für die Befriedigung der Geschmacksnerven .
Temporäres Glücksgefühl und Befriedigung an den Sinnen der Zunge, die verbunden
sind mit den Sinnen des Geschmacks und ebenso mit einem Schaudern, wenn
es dann zitronig durch die Kehle rinnt .

Der Jahrmarkt klopft an alle 5 Sinnestore und erfährt auch unkontrolliert Einlass .
Ich gebe mich hin . Unwissend über die Kurzweiligkeit des erlangten Vergnügens .

Ich verlasse den Jahrmarkt und nichts werd ich vermissen .

Sonntag, Mai 04, 2014

Es ist ein Loslassen von der Welt.
Ein Loslassen von unmoralischen Dingen, Gedanken und Ansichten .

Es ist ein sich Zurückbesinnen .
Es ist ein sich Umschauen .. ein Beobachten .. es ist ein Gewahrwerden
der Situationen und Umstände und Gegebenheiten, in denen sich bewegt wird .

Es ist ein Weg zu sich Selbst .. durch das Selbst .. hinweg von dem Selbst
hin zu einer Freiheit, die wohl kaum zu beschreiben ist .

Es ist ein Durchdringen aufgrund von Verstehen aufgrund von Er-leben der
konventionellen (üblichen und bekannten) Wirklichkeit hin zu einem Verständnis
der absoluten Wirklichkeit/Wahrheit.

Es ist ein Blick in den Spiegel des eigenen Wesens und dann ein Blick hinter
den Spiegel oder durch den Spiegel, ohne dass da noch ein (Spiegel)-Bild
der konventionellen Wirklichkeit/Wahrheit ist .


Es ist ein Loslassen .
Es ist ein sich Zurückbesinnen .

Es ist ein Loslassen aufgrund von Verstehen .

Es ist ein Gewahrwerden der Zusammenhänge .

Es ist ein Loslassen von Konzepten, Ansichten .

Es ist ein Weg zum Selbst .. ein Weg durch das Selbst ..
und damit weg vom Selbst hin zur Freiheit (vom Selbst) .

Wobei hier Selbst für all die Handlungen und Reaktionen und Gefühle und
Gedanken steht, von denen das Wesen Mensch meint, sie kämen von ihm
selbst, sie kämen aufgrund einer aus sich heraus existierenden, selbstständigen Persönlichkeit .
"Zunächst hört man vom Dhamma, aber man hat ihn noch nicht studiert. Dann 
lernt man den Dhamma, aber man versteht ihn noch nicht. Anschließend 
versteht man ihn, hat aber noch nicht praktiziert. Man praktiziert, aber man 
hat noch nicht die dem Dhamma innewohnende Wahrheit erkannt. Schließlich 
sieht man den Dhamma, aber unser ganzes Wesen ist noch nicht zu Dhamma 
geworden. Erst wenn unser gesamtes Wesen vom Dhamma durchdrungen ist, 
dann haben wir das Ende der Praxis erreicht". 

Ist es wirklich so ?
Ist es wirklich erstrebenswert, den Daseinskreislauf für immer und ewig zu beenden, nachdem die Voraussetzungen für den Ausstieg daraus vorhanden sind; was dann ja wohl heisst, dass nibbana erreicht wurde ?

Ist es  nicht ein zu einfacher Weg ?


Ich wurd mal gefragt, ob ich in dieser Welt, in dieser Welt, die da voller dukkha ist, noch einmal

hinein"geboren" werden möchte .
Wieder-geburt oder Neu-entstehen oder Neu-geburt beruht ja auf dem Durst nach Immerwiederwerdenwollen oder so, eben aufgrund von tanha .

Leben ist dukkha verbunden (in Interaktion mit) mit anicca und anatta .

Augrund von anatta (was soviel heisst, dass kein Ding (dharma) ein eigenes Selbst hat, dass eben kein
Ding oder was auch immer, allein aus sich besteht und entsteht) und anicca (was heisst, dass alles im Wandel aufgrund von Vergänglichkeit ist) entsteht das Unvollkommene, das Unbefriedigende (eben dukkha), da nichts Beständigkeit hat und eben entsteht, eine Weile besteht und dann vergeht, bzw. verweht oder hinwegstirbt. Um irgendwann aufgrund von Ursachen, Bedingungen wieder zu Entstehen und dann als Wirkung eine "zeitlang" bleibt, um dann wieder zu vergehen .

Näheres darüber gibt es in unzähligen buddhistischen Schriften .

Wobei das "Buddhistische Wörtebuch" von Nyanatiloka empfehlenswert ist .

Der Gedankengang, dem hier gefolgt wird ist folgender :

Aufgrund von den 3 Daseinsmerkmalen (eben dukkha, anicca und anatta) würde die Antwort auf die Frage, ob eine Wieder oder Neu-geburt erstrebenswert wäre, klar mit einem Nein beantwortet werden, denn wer mag denn nochmal all den widrigen Umständen im Leben ausgesetzt werden ?

Nur ist es doch so, dass mensch in einem Leben aufgrund der Erkenntnisse, die in der Lehre Buddhas

geschildert werden, es doch möglich ist, in diesem Leben schlussendlich nur noch karmisch gesunde
Handlungen zu begehen . Das eben alles Handeln, ebenso wie alles Denken und alles Fühlen moralischer (kusala) Natur ist .
Darüber hinaus wird in der Lehre aufgezeigt, wie mensch sich von all den Einflüssen und Ansichten und Situationen in einem Leben verabschieden kann, bzw. sich läutern und säubern kann , so dass die Voraussetzungen für eine "Wiedergeburt" in einem nächsten Daseinszustand bessere sein mögen aufgrund der geleisteten Vorarbeit in diesem Leben .

Es ist auch die Möglichkeit vorhanden, in diesem Leben zu Weisheit und Klarheit zu gelangen und sich ebenso von allen Leidenschaften zu befreien, um nibbana (das Erlöschen aller Leidenschaften) zu errreichen.


Wissen bedeutet, einen Einblick in das Geschehen des Lebens zu haben .

Wissen heisst, dass mensch weiss, wie er/sie selber tickt im Zusammenhang mit der Umwelt und all den daraus resultierenden Situationen und Gegebenheiten .
Nur setzt sowas einen klaren und gesäuberten Geisteszustand voraus .
Ein Zustand, in dem mensch in keinster Weise mehr betroffen ist von all dem Drumherum .

Und ist dies dann ein reiner und klarer Zustand, dann frag ich, ob dann die Antwort auf eine eventuelle

Neu-Geburt immer noch mit Nein beantwortet werden würde .

sati

satipatthana 
boddhisattva 






Donnerstag, April 24, 2014

Wohlan, (Mönche), ich rufe Euch auf.

Schwinden müssen die Gestaltungen,


kämpfet unermüdlich.


Buddhas letzte Worte vor dem Eintritt ins paranirvana
Wer klug ist, schaut erst einmal bei sich selber.
Bei den eigenen Baustellen.

Und den eigenen Spiegel sauberhalten, damit nichts anhaftet,
dass unheilsam sein kann.

Mittwoch, April 23, 2014

Samstag, Januar 04, 2014


Schöne .--- . gute  Seite

Vertrau Dir selbst,
denn wem willst du ver-trauen
als nicht dem Licht in Dir selbst.

Du kennst die Schritte.
Du kennst den Weg.
Du kennst die Worte.
Hindernisse oft .

Es ist die Stille, die erfahren werden sollte.


Wir fragen uns oft, wer der Bessere ist. Sind wir denn nicht alle aus dem selben Lehmklumpen gemacht?
Alle Menschen sollten besser festverankert an dem Ort sitzen, an dem es keine "Besseren" und "Schlechteren" gibt.
Das ganze Leben über bist du ganz aus dem Häuschen, weil du es für selbstverständlich hältst, dass es "dich" und "die anderen" gibt: Du trägst dick auf, um aus der Menge herauszuragen. Doch in Wirklichkeit gibt es weder "dich" noch "die anderen". Aber das wirst du erst verstehen, wenn du stirbst.
Im Westen heißt es, dass der Mensch des Menschen Wolf sei. Der erste Schritt unserer Religion muss darin bestehen, dass die Wölfe aufhören, aufeinander einzubeißen.
Im Buddhadharma geht es nicht um Sieg oder Niederlage, Liebe oder Hass.
Manche Kerle tun sich hervor mit ihrem "Satori". Dabei ist es doch klar, dass etwas, womit du dich hervortun kannst, nichts mit Satori zu tun hat.

Kodo Sawaki
An Dich (Buch)

*fauch*

Könnt ich doch selber sowas sinniges schreiben ! 
Doch wozu ?
Um mich hervorzutun ?
Um anzugeben und anderen *meine* Meinung aufs Brot zu schmieren,
dessen Marmelade dann so oder so herabrinnt ?

Kekse krümeln auf die Decke.
Und Schlangen leben unter dem eigenen Herzen.
Auch unter meinem.
Was ist das, was da beisst. Immer noch die Unwissenheit und damit verbundenen
Aversionen und Begehren.
Doch da ist ein Juwel, das leuchten möchte auf die ureigene Art und Weise.

nibbana als Heimat .. welche ein wundervoller "Gedanke/Spruch" (nicht von Mir)

namaste

LIEBE